die folgenden Definitionen der verschiedenen Arten von Hundezüchtern wurden unter www.rassehunde.de gefunden:
ZITAT:
----------------------------------------------------------------------------------------------
Kennzeichen für eine unseriöse Zucht
Leider gibt es unter den Hundezüchtern eine ganz Reihe unseriöser. Folgende Faktoren weisen darauf hin, dass die betreffende Hundezucht sehr fragwürdig ist.
Findet der Interessent mehr als ein Rasse in einem Zwinger, ist es im Grunde schon vorbei mit einer vernünftigen Zucht. Es gilt: je mehr Rassen desto schlimmer.
Gleicht der Zuchtbetrieb einer Hundefabrik oder ist er Haupteinnahmequelle des Züchters, kann der Interessent ebenso davon ausgehen, dass der Betrieb nicht nach den Tierschutzrichtlinien geführt wird.
In unseriösen Zuchtbetrieben sind die Tiere oft in engen Boxen zusammen gefurcht und leben ohne ständigen Kontakt zum Menschen.
Die Muttertiere und die Welpen aus fragwürdigen Zuchtsstätten zeigen oft Angst und haben eine Abneigung gegenüber der Person des Züchters. Die Welpen reagieren auf das Erscheinen von Interessenten dann auch oft schreckhaft und ziehen sich langsam zurück. Auch haben die Welpen selten Lust aufs Spielen oder sind phlegmatisch. Ist das Muttertier gar nicht anwesend, reagieren sie abweisend oder gar aggressiv, sind das deutliche Anzeichen von „züchterischer Überbeanspruchung“.
Haben die Tiere zudem noch Durchfall, sind abgemagert, haben ein stumpfes oder verklebtes Fell, getrübte Augen oder schmutzige Ohren und kratzen sich sehr oft, sind dies ebenfalls deutliche Hinweise für nicht artgerechte Haltung. Der Züchter ernährt hier seine Tiere dann mit Billigfutter, anstatt mit angepasstem und hochwertigem Aufzuchtsfutter.
Bei unseriösen Züchtern ist selten der Verkaufsort auch der Zuchtort. Oft sollen der eigentliche Kauf und die Übergabe des Welpen später auf einem Parkplatz stattfinden. Verwehrt der Züchter ganz den Zutritt zur Zuchtstätte oder befindet sich die Zuchtstätte in einer Mietwohnung, ist äußerste Vorsicht geboten.
Bei diesen Züchtern stehen die wirtschaftlichen Ziele im Vordergrund. Daher kommt es nicht selten vor, dass der Züchter mehr auf seine günstigen Preise eingeht anstatt über den Hund zu berichten. Bietet ein Züchter Welpen zum halben Preis, dafür aber ohne Papiere an oder sind die Welpen noch keine acht Wochen alt, sollte sofort Abstand genommen werden.
Einem unseriösen Züchter mangelt es an Basiswissen, er ist jedoch sehr bemüht, wortreich von seinem Unwissen abzulenken. Dubiose Züchter weichen den gestellten Fragen der Interessenten aus und flüchten sich in Ausreden. Sie zeigen kein Verständnis für den Interessenten und reagieren auf bohrende Fragen aggressiv und abweisend.
Ist der Impfpass von einem weit entfernten Tierarzt ausgestellt, fehlen Daten oder die Etiketten des Impfstoffes sind nicht eingeklebt, geht es ebenfalls nicht seriös zu. Unterschiedliche Handschriften und verschmierte Stempel sind eindeutige Anzeichen für gefälschte Papiere.
Sind die Welpen in der achten Lebenswoche noch gar nicht geimpft, entwurmt, tätowiert und mit einem Mikrochip versehen, ist die Zucht bestimmt keine, die den Vorschriften entspricht. Auch wenn die Tätowierungen der Welpen unterschiedlich aussehen, ist dies ein deutlicher Hinweis dafür.
In solchen Züchtungen zeigen die Zuchtunterlagen, sofern sie überhaupt vorhanden sind, für beide Elternteile nur eine „gute“ oder „genügende“ Bewertung aus. Oft lobt der Züchter seine Hunde ausschweifend oder prahlt sogar mit Erfolgen bei Zuchtschauen, ohne diese belegen zu können.
Bietet ein Züchter an, den gewünschten Hund auch kurzfristig zu besorgen oder lässt er durchblicken, dass der Welpe möglichst schnell verkauft werden muss, sind dies ebenfalls eindeutige Zeigen dafür, dass es hier nur um das Geld geht.
Erfüllt eine Züchtstätte auch nur eines von diesen genannten Kriterien, sollten die Verhältnisse der Zucht mehrfach geprüft werden.
Die Welpen sind meist erkrankt, wenn sie an den Interessenten verkauft werden. Nicht selten leiden sie unter genetischen Defekten oder gar Infektionen, die bereits in den ersten Monaten zum Tode führen. Grund hierfür ist, dass die Mutterhündin meist in unzumutbaren hygienischen Umständen gehalten wird und das von Seiten des Züchters bei der Verpaarung der Elterntiere keinerlei Wert auf Gesundheit, Wesensfestigkeit, Sozialisation und andere züchterische Aspekte gelegt wird.
Jeder, der sich einen Hund zuleget, sollte also lieber ein paar Euro mehr ausgeben, um sicher zu sein, einen gesunden Hund aus einer seriösen Zucht zu haben.
Rassehunde, die bei seriösen Anbietern 800€ kosten, werden bei unseriösen oft für 200€ angeboten. Das böse Erwachen kommt dann bei der nächsten Tierarztrechnung. Oft werden auch Welpen aus osteuropäischen Ländern für ein paar Euro eingekauft. Da es dort leider die Massenproduktion gibt, ist dies möglich. Diese Welpen sind weder geimpft noch sozialisiert und werden dem Muttertier im Alter von wenigen Wochen weggenommen. Die Hündinnen sind hier reine Wurfmaschinen und leben unter armseligen Bedingungen.
Der Händler setzt hierbei auf das Mitleid der Interessenten. Der Welpe muss aus diesen erbärmlichen Bedingungen befreit werden die Gefühle der Hundeliebhaber werden skrupellos ausgenutzt.
zurück
----------------------------------------------------------------------------------------------
|